BREKO: Glasfaser der KEVAG Telekom bringt Westerwaldkreis mit 300 MBit/s an die Spitze

Bernd Gowitzke, Geschäftsführer der KTK (Foto: Brek) Bernd Gowitzke, Geschäftsführer der KTK (Foto: Brek)

Berlin, 09.03.2016 – Im Westerwaldkreis geht die Post ab. Superschnelles Internet mit 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s) wird ab sofort Realität. Damit gelingt dem Westerwaldkreis als erstem rheinland-pfälzischen Landkreis ein Quantensprung in der Internetversorgung. Startgemeinde für das 300-MBit/s-Produkt ist die Westerwälder Ortsgemeinde Wallmerod in der gleichnamigen Verbandsgemeinde. Weitere Gemeinden im Westerwaldkreis werden Zug um Zug folgen.

Zu verdanken ist diese Hochgeschwindigkeitsversorgung dem Engagement der KEVAG Telekom GmbH (KTK), die als Mitglied des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) zukunftssichere, hochleistungsfähige Glasfasernetze ausrollt. „Wir bauen derzeit den ´Westerwald-Backbone´. Mit dem Ausbau des über 250 km langen Glasfasernetzes werden wir schon 2017 fertig sein. Ursprünglich war der Abschluss dieses Projektes erst 2019 geplant“, sagt Bernd Gowitzke, Geschäftsführer der KTK, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der ersten 300-MBit/s-Datenübertragung in Wallmerod. 25 Millionen Euro beträgt die Gesamtinvestition der KTK und ihres Gesellschafters Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) in das intelligente Netz der Zukunft mit hochwertigem Datentransfer. Den Grundstein für den hohen Ausbaugrad im Westerwaldkreis legte die KTK schon in den Jahren 2006/2007, als man das Kabelfernsehnetz zum Breitbandnetz mit Rückkanal ausbaute. „Jetzt sind wir durch den Glasfaserausbau in der Lage, die Ortsnetze an die Glasfaser anzuschließen und so die enormen Potentiale unseres Breitbandkabel-Netzes zu aktivieren“, so Bernd Gowitzke. „Das so entstehende Kabel-Glasfasernetz hat enorme Leistungsreserven“, ergänzt der Geschäftsführer.

„Mit seinem noch einmal intensivierten Glasfaserausbau stellt unser Mitgliedsunternehmen KEVAG Telekom Bürgern und Unternehmen im Westerwald ultraschnelle Breitbandanschlüsse zur Verfügung“, lobt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers das Engagement des Koblenzer Unternehmens. „An diesem Beispiel wird ganz deutlich: Die alternativen Netzbetreiber unseres Verbands sind direkt vor Ort und treiben den Glasfaserausbau im Schulterschluss mit Städten und Kommunen auch und gerade in unterversorgten, meist ländlichen Regionen voran.“

Quelle:

brekoverband.de