Breitband: Neue EWE-Ausbauzusage für Nahbereich übertrifft Telekom-Angebot deutlich

(Bild: EWE) (Bild: EWE)

Oldenburg, 01.032016 – Der Oldenburger Telekommunikationsanbieter EWE TEL, eine Tochter der EWE AG, hat seine Ausbauzusage für Vectoring im Nahbereich quantitativ und qualitativ deutlich erhöht. Mit der neuen Zusage, die der Bundesnetzagentur seitens EWE unterschrieben vorliegt, verpflichtet sich EWE verbindlich, mehr als 90 Prozent aller Haushalte in den Nahbereichen des EWE-Vertriebsgebietes mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu erschließen. Damit ist das EWE-Angebot um über 15 Prozent höher als das unverbindliche Angebot der Telekom. Zu den bereits zugesagten über 70 Mio. Euro wird EWE einen weiteren zweistelligen Millionenbetrag investieren. Von diesen Ausbaumaßnahmen durch EWE, die bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen wären, würden gegenüber dem Angebot des ehemaligen Monopolisten rund 75.000 weitere Haushalte im EWE-Vertriebsgebiet profitieren. Das Ausbauangebot der Telekom für dieselben Nahbereiche beinhaltet laut Einschätzung von EWE lediglich 74 Prozent Abdeckung der Haushalte.

„Damit ist unsere verbindliche Ausbauzusage definitiv die höherwertigere im Vergleich zum Antrag der Telekom. Die logische Konsequenz muss es daher sein, dass die für die Bürgerinnen und Bürger bessere Lösung – nämlich die EWE-Zusage – den Zuschlag erhält“, betont EWE-Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann. Bislang sind Ausbauzusagen der Telekom-Wettbewerber in den Beschlussentwurf der Bundesnetzagentur nicht eingeflossen und derzeitiger Stand ist, dass die Telekom ein Exklusivrecht erhalten solle.

EWE TEL-Geschäftsführer Norbert Westfal fügt hinzu: „Mit unserem Ausbaupaket unterstützen wir die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Breitbandziele. Zudem decken wir als einziger Anbieter die Forderungen des Beirats der Bundesnetzagentur perspektivisch ab.“ EWE sei, so Westfal weiter, seit Jahren nicht nur verlässlicher Partner beim Breitbandausbau, sondern Treiber – insbesondere auch in ländlichen Regionen.

Um den jetzt gegenüber der Bundesnetzagentur zugesagten Ausbau zu erreichen, will EWE neben der Erschließung der im Nahbereich bereits vorhandenen 3.200 Kabelverzweiger mit der Übergangstechnologie VDSL-Vectoring zusätzliche Kabelverzweiger aufstellen. Dadurch werden die Entfernungen zu den einzelnen Häusern weiter verkürzt und die Bandbreiten erhöht. Zusätzlich bietet EWE den Ausbau von Glasfaserhausanschlüssen an. Da bei Glasfaserhausanschlüssen komplett auf Kupferkabel verzichtet wird, ist die Leistungsfähigkeit praktisch unbegrenzt. Eine durch Glasfaserhausanschlüsse ergänzte Lösung, wie von EWE vorgeschlagen, ist dabei nicht nur effektiver, sondern auch zukunftssicher. Ähnlich wie bei dem Telekom-Antrag ist auch für EWE Bedingung, dass EWE in ihren Regionen den Ausbau exklusiv vornehmen kann. Norbert Westfal: „Wir wollen ausbauen. Unsere Ausbauzusage liegt auf dem Tisch. Die Bundesnetzagentur muss jetzt nur noch zugreifen.“

Quelle:

ewe.de