BUGLAS: Nur Infrastrukturwettbewerb bringt „echten“ Glasfaserausbau voran

(Foto: Buglas) (Foto: Buglas)

Köln, 05.02.2016 – Der heute in München bekanntgegebene Beginn der nächsten Stufe des Glasfaserausbaus bis in die Gebäude ist für den Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) ein weiterer klarer Beleg dafür, dass der Infrastrukturwettbewerb der Garant dafür ist, die Versorgung Deutschlands mit superschnellem Internet weiter voranzubringen. Die Stadtwerke München und die M-net Telekommunikations GmbH, beide BUGLAS-Mitgliedsunternehmen, werden in den kommenden fünf Jahren fast eine Viertelmillion weitere Haushalte und über weitere 20.000 Unternehmen direkt mit Glasfaser anschließen und damit dann insgesamt rund 570.000 Haushalte und über 80.000 Unternehmen auf der Grundlage der nach einhelliger Einschätzung aller Experten einzig zukunftsfähigen Anschlusstechnologie mit höchsten und ausfallsicheren Bandbreiten versorgen. Die Stadtwerke München errichten dabei die Netzinfrastruktur, M-net betreibt das Netz und stellt als Telekommunikationsanbieter TV, Internet und Telefonie zur Verfügung.

„Das Beispiel München stellt ebenso wie viele weitere aktuelle Ausbauprojekte im Rheinland und in vielen anderen Regionen Deutschlands eindrucksvoll unter Beweis, dass der Infrastrukturwettbewerb der zentrale Treiber des Breitbandausbaus ist“, wertet BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer. „Wettbewerb ist ganz klar das beste ordnungspolitische Konzept“, so Heer. „Er bringt nicht nur grundsätzlich ein Höchstmaß an Innovation und Investitionen hervor, sondern sorgt vor allem auch dafür, dass wo immer ökonomisch irgend möglich ein marktgetriebener Netzausbau mit der für die jeweilige Region bestmöglichen Anschlusstechnologie erfolgt.“ Wer glaube, dass ein einzelnes Unternehmen den Breitbandausbau besser erledige, wenn man ihm für seine Investitionen nur ein Exklusivrecht einräume, erweise dem Ziel, Bürger und Unternehmen dieses Landes mit einer nachhaltig zukunftsfähigen Telekommunikationsinfrastruktur zu versorgen, einen Bärendienst. „Es gibt in der Wirtschaftsgeschichte nicht ein Beispiel dafür, dass ein Monopolist ohne Wettbewerbsdruck etwas dafür tut, die Konsumentenrente zu erhöhen. Zumal dies gerade beim Breitbandausbau mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist“, führt der BUGLAS-Geschäftsführer weiter aus.

Die vom Infrastrukturwettbewerb ausgehenden Impulse zeigen sich gerade auch beim „echten“ Glasfaserausbau bis in die Gebäude beziehungsweise Haushalte (Fiber to the Building/Home, FttB/H). Hier haben nach Aussage von Heer die im BUGLAS organisierten Unternehmen bislang den Löwenanteil gestemmt und bereits über 1,6 Millionen Haushalte (von insgesamt in Deutschland angeschlossenen etwa 2,2 Millionen Haushalten) mit FTTB/H angebunden. Im Zeitraum 2016 bis 2018 wollen sie weitere 850.000 Haushalte mit FTTB/H versorgen und haben dafür entsprechende Investitionen im dreistelligen Millionenbereich eingeplant. „Diese Ausbauvorhaben werden nun von unseren Mitgliedsunternehmen in München und auch anderswo in die Praxis umgesetzt“, konstatiert der Verbands-Geschäftsführer abschließend.

Quelle:

buglas.de