FRK begrüßt das klare Bekenntnis der FDP Baden-Württemberg zur Gigabitgesellschaft

(Bild: FRK) (Bild: FRK)

Lauchhammer, 05.02.2016 – Der nach dem Subsidiaritätsprinzip überwiegend privat finanzierte Glasfaserausbau schafft Alternative zur Strafzinspolitik der EZB, entlastet die öffentlichen Haushalte und ermöglicht privaten Kapitalgebern ihr Geld rentabel in deutsche Infrastrukturen zu investieren.

„Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt ausdrücklich den Vorschlag des FDP-Vorsitzenden in Baden-Württemberg und Mitglied des Europäischen Parlaments Michael Theurer die Gigabitgesellschaft vehement mit neuen Impulsen zu versehen,“ kommentierte der Vorsitzende des FRK heute am Verbandssitz in Lauchhammer.

Privatinitiative und mit privaten, mittelständischen Investoren könnten die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft im Rahmen des Subsidiaritätsprinzips konsequent umgesetzt und bis zu 15 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau breitbandiger Netzinfrastrukturen mobilisiert werden. Die öffentlichen Haushalte müssten hierbei lediglich noch 4 bis 6 Milliarden Euro aufbringen. So könnte auch das Versorgungsziel von flächendeckenden mindestens 50Mbit/Sek. mit einem zukunftssicheren Breitbandnetz gigabittauglich auch in bisher breitbandig benachteiligten Regionen selbst bis 2018 noch erreicht werden, erklärte Labonte

In einem Interview mit Michael Theurer MdEP, in der aktuellen Ausgabe des online – Mediendienstes MediaLABcom <http//www.medialabcom.de> setze sich die FDP als erste Partei überhaupt für den großflächigen Glasfaserausbau und damit für die Gigabit-Gesellschaft ein. Er betone dabei den besonderen Stellenwert der kommunalen Unternehmen, privater Investoren sowie des Mittelstandes und Handwerks. Dabei verweise er für die FDP auf ein bereits im IT-Gipfel 2014 von ihr mitentwickeltes Modell, das in seiner Umsetzung 15 bis 16 Milliarden EURO privater Investitionen bei nur vier bis sechs Milliarden Euro staatlicher Förderung für den gezielten Breitbandausbau aufgebracht hätte.

„Wir freuen uns, dass die FDP sich durch das FRK-Mittelstandskonzept vom Oktober 2014 hat inspirieren lassen; und damit die Idee eines von privaten Kapitalinvestoren finanzierten, 6 bis 15 Milliarden-Euro-Programms zur Förderung des FttH-/FttB-Breitbandausbaus mit Glasfaser für vier bis 10 Millionen Haushalte im nicht bzw. unterversorgten ländlichen Raum erneut aufgegriffen hat. Dieses Mittelstandsprogramm wurde auf Initiative der mittelständischen Verbände beschlossen und diente zu einem wesentlichen Teil als Vorlage für das leider von der Bundesregierung bisher nicht umgesetzte Ergebnisdokument der Projektgruppe „Finanzierung von Breitbandnetzen“ im IT-Gipfel 2014“, betonte der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte abschließend.

Quelle:

kabelverband-frk.de