Investitionssicherheit durch gezielten Glasfaserausbau – DNS:NET im Rückblick auf 2015

Alexander Lucke, DNS:NET-Geschäftsführer (Foto: DNS:NET/Portal-21.de) Alexander Lucke, DNS:NET-Geschäftsführer (Foto: DNS:NET/Portal-21.de)

Bis 2018 ist nicht mehr so viel Zeit und investitionssichere Technologien werden dringend benötigt, um die Digitalisierungsstrategie seitens der Politik umsetzen zu können. Regionale alternative Telekommunikationsanbieter wie die DNS:NET sind beim Ausbau der digitalen Infrastruktur seit Jahren aktiv und investieren massiv in den Ausbau der weißen Flecken, indem sie eigene Glasfasernetze aufbauen und diese betreiben. In zahlreichen Städten und Gemeinden in Brandenburg und Sachsen-Anhalt profitieren somit Einwohner und Firmen von einer Anbindung an eine Infrastruktur, die auch noch in zwanzig Jahren mit der Digitalisierung des Landes mithält und die Regionen absichert.

Im Gespräch mit Alexander Lucke, Managing Director der DNS:NET Internet Service GmbH

Herr Lucke, einen Großteil der Projekte setzt die DNS:NET mit eigenen Mitteln um. Was bedeutet das in Zahlen und Fakten?

AL: Wir haben in den letzten Jahren alleine in den Glasfaserausbau rund 40 Millionen Euro investiert. Stand 2015 bedeutet das unter anderem für Brandenburg: Knapp 100 Projekte konnten wir erfolgreich umsetzen. Diese Gemeinden und Städte in Brandenburg haben nun verlässliche schnelle Datenanbindungen mit Bandbreitengarantie, die weit über den politisch geforderten 50 Mbit/s liegt. Wir setzen dabei auf VDSL Versorgung mit modernster Vectoring-Technologie und erreichen so bis zu 100 Mbit/s Bandbreite im Privatkundenbereich. Zur Technik: Über 200 km neue Glasfaserleitungen im Tiefbauverfahren wurden alleine in diesem Jahr realisiert. In den letzten Jahren hat unser Team in Zusammenarbeit mit den regionalen Tiefbau-Firmen über 800 neue Technikstandorte vor Ort aufgebaut und an unser 10-Gigabit Netz angeschlossen.

Was wurde in Bezug auf die DNS:NET Infrastruktur in 2015 realisiert?

AL: DNS:NET baut ausschließlich echte Hochgeschwindigkeitsnetze mit Glasfaserringen von mindestens 10 GBit/s, die jederzeit auf 800 GBit/s erweiterbar sind. Unsere Glasfasernetze verlaufen in Ringen durch Berlin, das Berliner Umland sowie quer durch Brandenburg. Dank des milden Winters kommen wir mit den Tiefbauarbeiten und den Arbeiten an den Kabelverzweigern, die die Grundlage für die Anbindung neuer Ortsteile sind, zügig voran. Derzeit sind die es vor allem die Regionen im Westen Brandenburgs, die an unser Netz angeschlossen werden können. Bislang haben wir knapp 85 Prozent aller Projekte eigenwirtschaftlich umgesetzt.

Welche Pläne gibt es für 2016, wenn es um Innovationen und neue Produkte geht

AL: Wir sind mittlerweile knapp 17 Jahre am Markt aktiv und haben viel Erfahrung im Umgang mit Technologiezyklen, lokalen Besonderheiten und den Anforderungen von Privat- und Geschäftskunden. 2016 werden wir das Portfolio bei den Rechenzentren Dienstleistungen für Geschäftskunden erweitern. Vor wenigen Wochen haben wir bei den VDSL Paketen vier neue Tarife für jedes Nutzerverhalten vom Wenigtelefonierer und Gelegenheitssurfer bis hin zu den Familien und Multimediafans eingeführt. Bei den Internet- und Telefonie Paketen für Privatkunden erweitern wir unsere Angebote in den VDSL-Netzen um Fernsehen über IP-TV in HD Qualität. Letztendlich heißt es aber als Daueraufgabe: Die 10-Gigabit-Netze werden kontinuierlich weiter ausgebaut, so dass wir immer mehr Orte mit schnellem Internet versorgen können. In 2016 starten wir zudem in Sachsen-Anhalt mit dem weiteren Roll-Out.

Quelle:

dns-net.de