IT-Dienste rücken in den Fokus: NetCologne zieht Bilanz für 2016

NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. (Bild: NetCologne)

Köln, 14.06.2017 – Der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne hat im Geschäftsjahr 2016 wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: Mit dem Zukauf der Haubner IT und der Eröffnung eines neuen Rechenzentrums ging der Fokus eindeutig in Richtung IT. Aber auch der Glasfaserausbau in der Region bleibt zentraler Bestandteil der Firmenstrategie. Mit einem Ergebnis von 8,2 Mio. Euro vor Steuern und einem Umsatz von 262 Mio. Euro ist NetCologne dabei weiterhin eine feste Größe in der Region.

Sicherheit made in Cologne
Der Trend zum Auslagern von Unternehmensdaten ist im Rheinland deutlich spürbar. NetCologne hat dieser Entwicklung 2016 in zweifacher Weise Rechnung getragen: Zum einen wurde mit der Eröffnung eines neuen Hochsicherheits-Rechenzentrums im Kölner Norden eine Datenzentrale nach neuesten Standards (DIN EN 50600) geschaffen, in der Unternehmen ihre Daten lokal vor Ort und nicht auf fremden Servern im Ausland speichern können. „Das Thema Sicherheit nimmt besonders für mittelständische Unternehmen einen immer größeren Stellenwert ein und sie möchten wissen, wo genau sich ihre Daten befinden“, erklärt NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. Zudem entwickelt sich die Nachfrage nach Service-Diensten stärker hin zu IT-Komplett-Lösungen. „Das können wir über unser neues Systemhaus, die Haubner IT, nun ebenfalls aus einer Hand liefern und haben damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt“, so von Lepel.

35 Millionen Euro für Glasfaser
NetCologne investierte 2016 nicht nur in Sicherheit und IT, sondern auch weiterhin in die Verdichtung des eigenen Glasfasernetzes. Insgesamt wurden 1.500 Kilometer neuer Leitungen in der Region verlegt und zusätzliche 146.000 Haushalte an das eigene Netz angeschlossen. Dabei hat der Kölner Anbieter erstmals den Sprung in den Kreis Mettmann und den Ennepe-Ruhr Kreis gemacht und damit das eigene Versorgungsgebiet in Richtung Norden erweitert. Ende 2016 sind dadurch an über 975.000 Haushalten Anschlüsse mit Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr über die eigene Infrastruktur verfügbar. Der Invest des Kölner Anbieters in den Netzausbau lag bei 35 Mio. Euro.

Kundenwachstum auf dem eigenen Netz
Mit 388.000 Festnetzkundenanschlüssen gehört NetCologne zu den größten regionalen Anbietern Deutschlands. Dank der konsequenten Investition in das eigene Glasfasernetz wurden Ende 2016 bereits 60 Prozent der Privatkundenanschlüsse (222.000) über die eigene Infrastruktur versorgt– mit steigender Tendenz (2015: 187.000). Auch der TV-Bereich ist mit 229.000 Haushalten und einem Plus von 4.000 Kundenanschlüssen gewachsen (2015: 225.000).

Kostenfreies WLAN-Netz wächst
Digitalisierung findet nicht nur Zuhause, sondern auch im öffentlichen Raum statt. Deshalb hat NetCologne 2016 den Ausbau der WLAN Infrastruktur innerhalb Kölns weiter vorangetrieben. Mit der Severinstraße, der Rodenkirchener Hauptstraße und der Deutzer Freiheit wurden die ersten drei Veedels-Einkaufsstraßen mit HOTSPOT.KOELN ausgestattet. Außerdem sind gemeinsam mit den Kölner Verkehrsbetrieben im Rahmen einer Pilotphase die ersten drei Haltestellen Dom/Hbf, Rudolfplatz und Friesenplatz mit WLAN ausgeleuchtet worden. Pro Monat wählen sich rund 1,4 Millionen Nutzer in das kostenfreie WLAN-Netz ein.

Quelle:

netcologne.de