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Digitale Dividende
Digitale Frequenzdividende
auch: „Digitale Frequenzdividende“. Gewinn an Übertragungskapazität und Nutzung frei werdender Funkfrequenzen im VHF- und UHF-Bereich durch digitale Rundfunkübertragungen. Nach Schätzungen der EU-Kommission werden die digitalen Fernseh- und Rundfunksender nur noch ein sechstel der bisherigen Frequenzen benötigen. Die dadurch europaweit frei werdenden Frequenzen für Fernsehen, Hörfunk und multimediale, mobile Dienste über DVB-T, DVB-H, DAB und DMB in den Frequenzbereichen III (174 – 230 MHz, K 5 – K 12) sowie IV und V (470 – 862 MHz, K 21 – K 69) haben die Begehrlichkeiten zahlreicher anderer Anbieter von Funkanwendungen geweckt, von den Mobilfunknetzbetreibern bis hin zur RFID-Industrie. Die UHF-Frequenzen sind Experten zufolge wegen ihrer guten Ausbreitung besonders begehrt, zudem erfordern sie weniger Investitionen als Frequenzen im GHz-Bereich. Dabei ist auch der Handel der Frequenzen in der Diskussion.

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