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VPRT: Länder beantragen Zuteilungsverfahren für DVB-H-Frequenzen bei der BNetzA

Wegweiser für weitere Entwicklung der mobil empfangbaren Rundfunkdienste

Jürgen Doetz, Präsident VPRT
Jürgen Doetz, Präsident VPRT

Berlin, 05.03.07 – Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) begrüßt die Entscheidung der Länder, ein Zuteilungsverfahren für DVB-H-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur zur Nutzung durch Rundfunkangebote sowie vergleichbare Telemedien zu beantragen. "Die Länder belegen damit nicht nur ihren festen Willen, die Entwicklung der mobil empfangbaren Rundfunkdienste voranzutreiben", so VPRT-Präsident Jürgen Doetz, "sie heben dabei insbesondere Fernseh- und Radiodienste bei der Nutzung der digitalen Rundfunkfrequenzen hervor." Ihre ausdrückliche Festlegung im Antrag, dass "die gesamte zur Verfügung stehende Datenrate für Rundfunkangebote und vergleichbare Telemedien im Zuständigkeitsbereich der Länder benötigt wird", sei für die VPRT-Mitglieder außerordentlich wichtig. Dies müsse Grundlage für die nun anstehenden weiteren Schritte bei der Einführung des digitalterrestrischen DVB-H-Systems sein.

Für die in Kürze startenden Ausschreibungen der Landesmedienanstalten sei der Antrag ein grundlegender Wegweiser, den auch die Landesmedienanstalten, die sich den finanzstarken Telekom-Unternehmen zugetan fühlten, nicht ignorieren dürften. Der VPRT, so Doetz abschließend, werde darauf bestehen, dass alle Ausschreibungen auf der Grundlage des geltenden Medien-/Landesrechtes den Vorrang des Rundfunks bei Zuweisung und Nutzung der digitalen Rundfunkfrequenzen umfassend berücksichtigen.

Nachricht eingestellt: 05.03.2007 - 12:34

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