Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt
15.03.2010 AGBImpressumGlossar

SUCHE

BUCHTIPP

Dschungelführer 2010

PARTNER

RUBRIKEN

SPENDEN U. HELFEN

Spenden und Helfen

Deutsche Telekom: Gründung der Service-Gesellschaften bis 01. Juli

Einigung mit Verdi weiterhin angestrebt

Karl-Gerhard Eick, Finanzvorstand DTAG
Karl-Gerhard Eick, Finanzvorstand DTAG

Bonn, 25.05.07 – Die Deutsche Telekom wird wie angekündigt bis spätestens 1. Juli die geschäftlichen Aktivitäten der Bereiche Technischer Kundendienst, Technische Infrastruktur und Call Center in drei rechtlich selbständige Service-Gesellschaften überführen. Gleichzeitig strebt das Unternehmen weiterhin eine Einigung mit Verdi an, um die neuen Gesellschaften mit zukunftsfähigen und bedarfsorientierten Tarifverträgen auszustatten.

„Wir laden Herrn Schröder noch einmal ein, an den Verhandlungstisch zurückzukehren“, appellierte Karl-Gerhard Eick, Vorstand Finanzen und Verhandlungsführer, an Verdi. „Wir sollten die Chance nutzen, im Sinne unserer gemeinsamen Verantwortung für die Mitarbeiter und die Zukunftsfähigkeit der Telekom nach einem tragfähigen Kompromiss zu suchen.“

Die Deutsche Telekom will ihren Kunden einen weiter verbesserten Service mit eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten. Die konzerneigenen Service-Gesellschaften werden sich auf ihr jeweiliges Geschäft konzentrieren und im Interesse der Kunden schnell und flexibel agieren. Die T-Punkt-Vertriebsgesellschaft ist diesen Weg bereits erfolgreich gegangen und stellt neue Mitarbeiter ein.

Die Tarifverträge von T-Mobile KS und Vivento Technical Services werden auf die neuen Gesellschaften Anwendung finden. Somit gelten dann die entsprechenden Beschäftigungsbedingungen für die Mitarbeiter, die zur Jahresmitte per Betriebsübergang in die Service-Gesellschaften wechseln. Die Konditionen werden also von dem Tarif-Angebot der Deutschen Telekom abweichen und zum Teil für die Mitarbeiter ungünstiger sein.

Die drei Konzerngesellschaften sind die Deutsche Telekom Technischer Service GmbH, die Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH und die Deutsche Telekom Kundenservice GmbH.

Die Deutsche Telekom ist nach wie vor auf der Basis ihres letzten Angebots gesprächs- und verhandlungsbereit. Auf der Basis einer Einigung mit Verdi könnte beispielsweise ein deutlich längerer Kündigungsschutz vereinbart werden, als dieser nun für die drei Service-Gesellschaften gelten wird.

„Wir haben in den Verhandlungen einen Kündigungsverzicht bis Ende 2011 angeboten“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom. „Das ist nicht selbstverständlich und in Deutschland fast einmalig und bietet unseren Mitarbeitern und ihren Familien eine enorme Planungssicherheit. Wir ringen um den Erhalt von 50.000 Arbeitsplätzen im Konzern.“

Thomas Sattelberger, Personalvorstand DTAG

Langfristig ist dies allerdings nur möglich, wenn die Deutsche Telekom dem immensen Wettbewerbsdruck erfolgreich begegnet. Dazu gehören neben sehr guten Produkten und Service, verbesserten Prozessen und einer leistungsstarken IT auch konkurrenzfähige Kostenstrukturen. Für die Sicherung des Unternehmens Deutsche Telekom und den Erhalt von guten und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen muss an all diesen Punkten angesetzt werden.

Bei dem laufenden Streik ist die Deutsche Telekom bestrebt, die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten. Hierfür setzt das Unternehmen auf den flexiblen Einsatz von Mitarbeitern und Beamten und auf die Vergabe an externe Dienstleister. „Die derzeitigen Streikauswirkungen bewegen sich in der von uns prognostizierten Bandbreite. Wir müssen zum Beispiel Verzögerungen bei der Einrichtung von Anschlüssen mit Beteiligung eines Servicetechnikers feststellen“, sagt Timotheus Höttges, Vorstand Breitband/Festnetz.

Timotheus Höttges, Festnetz-Vorstand DTAG

Nachricht eingestellt: 25.05.2007 - 12:27

Artikel drucken Artikel drucken

-------------------------------- Portel.de - In eigener Sache --------------------

FTTH-Portal
www.Glasfaser-Foerderung.de - Fördermittel-Check für Kommunen


Jetzt Portal-Partner werden!

Unsere Themenporale betreiben wir mit Unterstützung von jeweils einem oder auch mehreren Exklusiv-Partnern. Eine entsprechende Mustervereinbarung für eine Portal-Partnerschaft senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Kontakt: Georg Stanossek, Mail: partner(at)portel.de
 

Als weitere Themenportale aktuell unter anderen in Arbeit:

E-Mobility-Portal
E-Mobility-21.de - Elektromobilität in Deutschland

E-Auto-Portal
Elektro-Auto-21.de - Alles rund um das intelligente Elektroauto

Stromnetz-Portal
Smart-Grid-21.de - Intelligente Konzepte für die Energiebranche 

TAL-Portal
Anschlussnetz.de - Techniken für den Teilnehmeranschluss

ITK-§-Portal
Telekom-Regulierung.de - TK-Regulierung, -Recht und -Politik

 

Die neuen Partner-Portale von Portel.de zu speziellen Themen-Schwerpunkten:

RZ-Portal
www.Rechenzentrum-in-Deutschland.de – IT & TK als Netzdienstleistung

MWD-Portal
www.Mehrwertdienste-21.de - Servicerufnummern in Deutschland 

MPay-Portal
www.Bezahlen-per-Telefon-21.de - Mobile Payment / Micropayment

LTE-Portal
www.LTE-Germany.de - LTE/4G-Mobilfunk für Mobiles Internet

AAL-Portal
www.AAL-ready.org - Assistenzsysteme für Smart Living

WLAN-Portal
www.Businesshotspot.de - Wireless LAN für Geschäftsreisende

CeBIT-Portal
http://CeBIT.portel.de - CeBIT-Berichterstattung an 365 Tagen im Jahr

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

WERBUNG

Who-is-Who

PERSONALIEN

POWERED BY

QSC AG

Telemaxx GmbH

DOWNLOADS

TERMINE