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ScalCom stellt neues Breitband-Konzept für unterversorgte Gemeinden vor

Potenzial für Reseller und Provider

Ulrich Hess, Geschäftsführer ScalCom GmbH © ScalCom
Ulrich Hess, Geschäftsführer ScalCom GmbH

Leutesdorf am Rhein, 22.10.07 – Viele Gemeinden auf dem Land sind immer noch nicht an das Breitband-Internet angeschlossen und werden auch künftig außen vor gelassen. Das schadet vor allem den dort ansässigen Firmen, die auf schnelles Internet nicht mehr verzichten können und in vielen Fällen sogar eine Verlegung ihres Standortes erwägen. Der Netzwerkdistributor ScalCom stellt eine neue Lösung vor, die technisch besticht und finanziell tragbar ist. Auf Basis modernster Richtfunktechnologien können ländliche Gebiete unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsstrukturen und komfortabler Anbindungsmerkmale an Breitband-DSL angeschlossen werden. Eine gute Geschäftschance für Fachhändler und Provider.

Gegen die Sorgen vieler Bürgermeister, die wegen eines fehlenden Anschlusses an das Breitbandnetz um die Attraktivität ihrer Gemeinden für Bürger und Gewerbe fürchten, gibt es eine leistungsfähige und finanziell attraktive Lösung. ScalCom hat ein neues Konzept entwickelt, das es ermöglicht, schnell und unbürokratisch DSL in unterversorgte Gebiete zu transportieren. Es basiert auf modernster Richtfunktechnologie, ist deshalb  leistungsfähiger als bisherige Lösungen, funktioniert störungsfrei und überzeugt auch im Kosten/ Nutzen-Vergleich. "Mit unserer Lösung der DSL-Anbindung bisher vernachlässigter Regionen konnten wir bei vielen Resellern bereits durch Mundpropaganda ein sehr großes Interesse wecken. Wir sind sicher, dass unser neues Konzept auf ein noch höheres Interesse stoßen wird, da die Nachfrage nach DSL-Anbindungen stark steigt", erklärt ScalCom-Geschäftsführer Ulrich Hess.

Das ScalCom-System zeichnet sich durch große Flexibilität aus und schließt Störungen weitgehend aus. So kann die zugeordnete Bandbreite nicht nur vor der Verteilung in die angeschlossenen Ortschaften variiert werden, sondern es ist zusätzlich möglich, die Bandbreite in den angeschlossenen Ortschaften einzelnen Usern variabel zuzuordnen. Somit eignet sich das System von ScalCom sowohl für private Anwender als auch für industrielle Nutzer. Da das System, im Gegensatz zu proprietären WLAN-Lösungen, im Frequenzbereich von 5,4 GHz arbeitet, entfallen die allseits bekannten Störeffekte herkömmlicher WLAN-Lösungen bei der Verteilung des DSL. So ist es hier natürlich möglich, innerhalb der angeschlossenen Haushalte eigene WLAN-Verbindungen aufzubauen, was bei den bisherigen Lösungen zu Frequenzstörungen führte. Eine wirtschaftliche Amortisierung des Systems ergibt sich bereits bei 25 angeschlossenen Haushalten pro Ort.

Kabelnetz für restliche 10 Prozent kostet viel Geld
Der von der Bundesregierung veröffentlichte Breitbandatlas hat deutlich gemacht, dass Deutschland im Hinblick auf die Flächenabdeckung in nicht unerheblichem Umfang "weiße Flecken" aufweist. Ob diese schnell geschlossen werden, bzw. ob sie überhaupt in den Netzausbauplänen der Telekommunikationsunternehmen Berücksichtigung finden, ist fraglich. Die Deutsche Telekom beispielsweise geht davon aus, dass der DSL-Ausbau in ihrem Netz für das verbleibende Zehntel der noch nicht erschlossenen Haushalte noch einmal die gleiche Investitionssumme erforderlich machen würde, wie die Erschließung der bisherigen 90 Prozent der Haushalte.

Zum anderen liegt die fehlende Erschließung der Fläche an technologisch bedingten Restriktionen, die sich aus Reichweiteproblemen der DSL-Technologie ergeben. Mit DSL kann üblicherweise bis zu einer Länge des Kupferdrahtes von vier Kilometern zwischen DSL-Modem beim Kunden und dem Hauptverteilerpunkt eine Übertragungsrate von mindestens 384 kbit/s realisiert werden. Auch durch den Einsatz neuer Technologien kann diese Entfernung lediglich sukzessive in kleinen Schritten auf rund fünf Kilometer gesteigert werden. Größere Reichweiten lassen sich durch die DSL-Technologie herkömmlich kaum überbrücken.

Nach Schätzungen von Experten können in Deutschland mehr als eine Million Anschlüsse wegen zu großer Entfernung nicht für das Breitbandinternet erschlossen werden, ohne dass aufwändige Erschließungsarbeiten vorgenommen werden müssten. In Gebieten, in denen DSL bereits ausgebaut ist, können wegen zu hoher Entfernungen zwischen Hauptverteilerpunkt und DSL-Modem mehr als eine Million Anschlüsse nicht mit DSL versorgt werden. Ein weiterer Ausbau der Verfügbarkeit von leitungsgebundenen Breitbandzugängen in den bislang unerschlossenen Gebieten ist folglich mit sehr hohen Kosten verbunden.

Potenzial für Reseller und Provider
Dennoch wollen und können Gemeinden nicht auf das Breitband-Internet verzichten. Es wird auch von Seiten der Politik als geeignete Infrastrukturtechnologie angesehen, um ländlichen Räumen wichtige Wachstumsimpulse zu vermitteln. Der Beitrag von Breitbandinternet wird in regionalen Gebieten teilweise sogar höher eingeschätzt als traditionelle Infrastrukturen wie etwa Telefon, Eisenbahn oder Straßen. Eine möglichst hohe Verfügbarkeit von Breitbandinternet wird daher gerade für die ländlichen Räume benötigt.

Ulrich Hess ist davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Alternativen zum kabelgebundenen DSL-Anschluss, die bereits jetzt anzieht, in Zukunft noch deutlich steigen wird, und eine ausgezeichnete Geschäftschance bietet. "Fachhändler, die Alternativen zum Kabelanschluss wie die ScalCom-Lösung anbieten und sich darüber hinaus  als lokaler Provider etablieren wollen, haben beste Wachstumsaussichten. Natürlich trifft das auch auf Provider zu".

Das ausführliche ScalCom-Konzept zur Verteilung von DSL in "DSL-Lose Gebiete" kann bei ScalCom angefordert werden.

Über ScalCom:
Die ScalCom GmbH ist Distributor und Lösungsanbieter für alle Bereiche der drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerktechnik. Das Unternehmen vertreibt u.a. WLAN-Produkte sowohl für den Indoor- als auch den Outdoor-Bereich. Das reicht von Lösungen für das Büro bis zum komplexen Stadtnetzwerk. ScalCom bietet Resellern mit Kunden aus der Industrie- und Dienstleistungsbranche sowie Institutionen der Verwaltung und Gesundheitsversorgung die Implementierung von Funknetzwerk-Lösungen, die Integration von Wireless-Lösungen in vorhandene Netzwerk-Infrastrukturen sowie umfassenden technischen Support. Sitz des Unternehmens ist Leutesdorf am Rhein.

Nachricht eingestellt: 22.10.2007 - 15:34

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