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Aruba Networks: Femtozellen auf dem Vormarsch?

Kommentar von Roger Hockaday, Director of Marketing bei Aruba Networks

Roger Hockaday, Marketing Director Aruba Networks © Aruba Networks
Roger Hockaday, Marketing Director Aruba Networks

Sunnyvale, 10.06.08 – Eine Vielzahl von Untersuchungen sieht im Markt für Femtozellen großes Wachstumspotenzial. Dass der große Durchbruch der Technologie aber bisher ausgeblieben ist, lässt Zweifel über den Einsatz von Femtozellen aufkommen. Handelt es sich um eine Unternehmenslösung oder eine Technologie für den Konsumenten? Konkurrieren Femtozellen mit WLAN oder ergänzen sie sich? Welche Auswirkungen haben Femtozellen auf Fixed-Mobile-Convergence?
 
Roger Hockaday, Director of Marketing bei Aruba Networks, einem weltweiten Führer von WLAN und sicheren einheitlichen Mobilitätslösungen kommentiert dazu:
 
„Der größte Vorteil der Femtozellen liegt im besseren Sprach- und Datendurchsatz in Umgebungen, wo Mobilfunklösungen keine Abdeckung ermöglichen. Allerdings gibt es bezüglich des Einsatzes von Femtozellen noch eine Vielzahl ungeklärter Faktoren: Wichtigkeit von festen Standorten, Interferenz mit anderen Funkkanälen und –zellen, Datendurchsatz, Quality of Service für Daten, Kosten und die Frage nach der Provider-Bindung, um nur einige zu nennen.“
 
Im Gegensatz zu WLAN Access Points (APs) ist jede Femtozelle auf eine Lokalität beschränkt und muss registriert werden. Femtozellen sind damit an einen Provider gebunden, so dass bei einem Wechsel auch das Gerät neu gekauft werden muss. WLAN APs dagegen sind von Providern unabhängig und damit ortsunabhängig und flexibel einsetzbar. Auch Quality of Service ist bei WLAN APs garantiert und die Bandbreite ist schon von sich aus höher. Die Nutzung von einem unlizenzierten Spektrum für WLAN löst tatsächlich viele Probleme, denen sich Femtozellen, die auf begrenzten und lizenzierten Spektren laufen, gegenüber sehen.
 
WLAN ist auf dem besten Weg, die vorrangige Infrastruktur für sowohl Zuhause als auch das Büro zu werden. WLAN wird in Breitbandrouter, Laptops, Telefone, Musiksysteme, Spielekonsolen, Drucker und jetzt sogar Digitalkameras integriert. Nutzt man für Sprachanrufe WLAN statt Mobilfunk, können Unternehmen und Personen Geld sparen und von der Konvergenz profitieren, die in den nächsten Jahren zu einer Schlüsselapplikation für WLAN werden wird. Drahtlose Netzwerklösungen sind mittlerweile eine sichere und gut akzeptierte Technologie, so dass es für Femtozellen nicht leicht werden wird, ihnen diesen Platz streitig zu machen.
 
„Es gibt die Möglichkeit, beide Technologien vorteilhaft zu nutzen. So könnte man beispielsweise einen Access Point und eine Femtozelle in einem Gerät kombinieren und dem Konsumenten dadurch eine interessante Mischung aus Service, Qualität und Preis liefern. Diese Technologie hätte für die Nutzer zuhause großes Durchbruchpotenzial. Am Arbeitsplatz jedoch sind die Vorteile von Femtozellen weniger klar und hängen von der entsprechenden Infrastruktur des Unternehmens ab“, schließt Hockaday.
 
Weitere Informationen zu der Femtozellen-Technologie im Aruba Whitepaper „Running for Coverage“: Link



Nachricht eingestellt: 11.06.2008 - 10:06

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