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Colt Telecom: Regulierung des Telekom-Marktes im NGN noch wichtiger

Exklusiv-Interview mit Richard Oosterom

Foto: Colt Telecom
Colt-Geschäftsführer Richard Oosterom

Frankfurt/M./Freiburg, 08.09.08-06:00 – Die Rolle der Bundesnetzagentur im Telekom-Markt wird nach Einschätzung der Wettbewerber künftig an Bedeutung noch zunehmen. Die Behörde habe in der Vergangenheit viel dazu beigetragen, dass die Wettbewerber wirksam am Markt agieren konnten. Gleichwohl müsse die Behörde aus den Fehlern der Vergangenheit noch effektiver als bisher die richtigen Lehren für die zukünftige Regulierungsarbeit ziehen, erklärte Richard Oosterom, Vorsitzender der Geschäftsführung des VATM-Mitgliedsunternehmens Colt Telecom GmbH im Gespräch mit Portel.de. Aufgabe zukünftiger Regulierung sei die Verhinderung neuer Monopolstellungen des Marktbeherrschers, vor allem im Anschlussbereich. Dies sei umso wichtiger, als dass die Geschäftsmodelle der Wettbewerber, nicht zuletzt bedingt durch neue technische Entwicklungen, immer stärker differieren und daher ein geschlossenes Auftreten gegenüber der Deutschen Telekom AG zunehmend erschweren, so Oosterom in dem Exklusiv-Interview über Trends und Perspektiven im Telekommunikationsmarkt. Das Gespräch führte Georg Stanossek.


Portel.de: Herr Oosterom, Der deutsche Telekommunikationsmarkt wurde vor mehr als zehn Jahren für den Wettbewerb geöffnet. Waren anfangs Preselection und Call-by-Call die treibenden Themen, geht es heute vornehmlich um Flatrate-Angebote, möglichst in Kombination aus Telefon, Internet und TV/Video und individuelle Systemlösungen im Geschäftskundensegment. Ihr Unternehmen ist nun seit 13 Jahren in Deutschland aktiv. Wie hat sich Ihr Kerngeschäft in dieser Zeit verändert?

R. Oosterom: Am Anfang startete Colt Telecom als Partner der Finanzbranche. Im Jahr 1990 wurde das Unternehmen mit dem Ziel gegründet, Telekommunikationslösungen für die sich schnell wandelnden Bedürfnisse dieses Sektors anzubieten. Seitdem haben wir uns vom Spezialisten zum Generalisten gewandelt: Wir bieten nun seit vielen Jahren maßgeschneiderte ITK-Komplettlösungen für jede Art von Geschäftskunden an – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern. Unser Produkt- und Lösungsportfolio reicht von klassischen sowie IP-gestützten Telefonie-Diensten über viele Arten von Daten-Angeboten bis hin zu Managed Services unterschiedlicher Ausprägung. Somit decken wir alle Leistungen ab, die Unternehmen von modernen Kommunikations- und IT-Systemen erwarten können. Kernstück aller Angebote ist das eigene Netzwerk mit 18 Rechenzentren in 13 europäischen Ländern und mehr als 15.000 direkt angeschlossenen Gebäuden.


Portel.de: Der Gesamtumsatz im deutschen Telekommunikationsmarkt stagniert in den letzten Jahren je nach Marktabgrenzung zwischen 55 und 65 Mrd. Euro. Tendenziell verliert dabei das Festnetz, während die mobilen Gesprächszeiten und Datenumsätze zulegen. Durch immer mehr und immer bessere mobile Geräte wie Laptop, PDAs und Smartphones und die derzeitige Umstellung auf die nächste Netzgeneration (NGN / All-IP) dürfte sich dieser Trend in den kommenden Jahren eher noch verstärken. Inwiefern betrifft diese Entwicklung auch Ihr Unternehmen und wie stellen Sie sich mit Ihren Angeboten darauf ein?

R. Oosterom: Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung, denn die Konvergenz von Netztechnologien und Diensten im Sinne von Next Generation Networks ist unser Thema. Schon seit Jahren beobachten wir einen Anstieg der Datenumsätze an unserem Gesamtumsatz. Das liegt unter anderem daran, dass die traditionellen Voice-Dienste mehr und mehr über IP-Technologien abgewickelt werden und somit in IT-Lösungen integriert werden können. Colt Telecom bietet den Unternehmen Gesamtlösungen, die möglichst viele Kommunikationstechnologien und Endgeräte integrieren, und wird sein Angebot in dieser Hinsicht natürlich auch in Zukunft stetig weiterentwickeln.


Portel.de: Die Betreiber von Telekommunikationsnetzen kämpfen gegen den allgemeinen Preisverfall im Internetgeschäft an und müssen zugleich Investitionen in Milliardenhöhe schultern. British Telecom hat aus diesem Grund für die nächsten fünf Jahre eine Umverteilung des Wohlstands zwischen den Infrastrukturanbietern und Inhalteanbietern wie Google und YouTube angekündigt. Können Sie einschätzen, wie sich der Markt durch eine derartige Umverteilung für Ihr Unternehmen verändern würde?

R. Oosterom: In unserem Segment geht es nicht um die Vermarktung des Netzes. Eine große Rolle spielt die Bereitstellung gemanagter Komplettlösungen, indem wir Kunden Lösungen bereitstellen und Aufgaben übernehmen, die für ihn geschäftskritisch sind. Daher sind wir überzeugt, dass wir auch in Zukunft hochwertige Dienste zu Preisen anbieten können, die sich sowohl für uns als auch für unsere Kunden rechnen.


Portel.de: Betrachten wir die Kommunikation einmal rein menschlich. Wie teilt sich bei Ihnen persönlich die Kommunikation mit anderen beruflich und privat auf, ungefähr in Prozent nach Anzahl der Kontakte über Telefon, E-Mail/Messanger, SMS und Briefpost?

R. Oosterom: Auch bei mir persönlich ist der Anteil der Kommunikation per E-Mail und Messenger kontinuierlich angestiegen und macht inzwischen bestimmt 50 Prozent der Kontakte aus. SMS schreibe ich vor allem privat – ich schätze, dass sie insgesamt 5 Prozent meiner Kommunikation ausmachen. Obwohl die Briefpost natürlich bei Einladungen, Rechnungen, Verträgen, Geburtstagsgrüßen etc. noch nicht wegzudenken ist, ist deren Anteil auch bei mir stetig gesunken: Ich würde ihn momentan bei 5 Prozent meiner Kommunikation einordnen. Dann bleiben noch 40 Prozent telefonische Kontakte übrig, sei es über Festnetz, Mobilfunk oder VoIP.


Portel.de: Unified Communications, also die unterbrechungsfreie Nutzung verschiedener Kommunikationsdienste stationär und mobil ist derzeit ein beliebtes Schlagwort. Mal Hand aufs Herz, Stand heute: Auf wie viele Geräte kommen Sie, wenn Sie im Büro, im Auto und zu Hause kommunizieren wollen, also nur telefonieren, mailen, simsen und surfen – MP3-Player, Radio, TV und Spielekonsole einmal ganz außen vorgelassen? Halten Sie diese Kommunikationsumstände für effizient und sind Sie damit zufrieden?

R. Oosterom: Da ich zu Hause eine Festnetz-Basisstation mit zwei Mobilteilen nutze, komme ich zusammen mit dem Büro auf drei Festnetztelefone. Zu einem Mobiltelefon kommt noch ein Blackberry. Im Job nutze ich einen Laptop, und zu Hause steht ein Desktop. Insgesamt verwende ich also sechs Endgeräte.

Generell kann man sagen, dass eine gewisse Konvergenz sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld sehr positiv ist. Allerdings ist es wichtig zu sehen, dass es dabei ganz auf die jeweilige Situation des Nutzers ankommt. Für den einen mag es sehr komfortabel sein, mit möglichst wenigen Endgeräten auskommen zu können, dabei aber gleichzeitig effektiv kommunizieren zu können. Für den anderen wiederum liegt ein Schwerpunkt auf der Nutzung unterschiedlicher Kommunikationsdienste. Hier können viele Faktoren eine Rolle spielen, oft ergibt sich beispielsweise gerade bei Dienstleistern eine gewisse Notwendigkeit, sich mit seinem Kunden über einen Kommunikationsdienst auszutauschen, den der Kunde vorgibt oder sich wünscht. Aus unserer Sicht ist es daher entscheidend, jedem Unternehmen bzw. Nutzer die für ihn passende Lösung anbieten zu können – ganz gleich, wie die Anforderungen sind und wie viele Geräte oder Kommunikationskanäle dabei eine Rolle spielen.

Unbestritten liegt ein klarer Trend darin, immer mehr Endgeräte zu koordinieren und Kommunikationskanäle zu bündeln. Für Nutzer wie Unternehmen hat das gleich mehrere Vorteile: Die Firmen können ihre TK- und IT-Kosten senken und die Mitarbeiter werden in die Lage versetzt, ihren Arbeitsalltag effizienter zu organisieren, was sich auch wieder in einer Umsatzsteigerung des Unternehmens niederschlägt. Auf ein gewisses Minimum an Hardware werden wir natürlich nie verzichten können, zum Beispiel werden Laptops und Mobiltelefone weiterhin nebeneinander existieren. Der Punkt ist aber die erheblich verbesserte Koordination. Colt Telecom ist Spezialist bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen im Business-Bereich.


Portel.de: Im Gegensatz zu E-Mail und SMS hat sich das Bildtelefon bislang bei uns nicht durchsetzen können, obwohl die Technik dieses schon seit langem ermöglichen würde. Was denken Sie, woran das liegt und in welchem Rahmen geben Sie der Bildkommunikation für die Zukunft eine Chance?

R. Oosterom: Face-to-face Kommunikation ist einfach nicht in jeder Situation erwünscht: Vielen Menschen bereitet die Vorstellung Unbehagen, ständig auch visuell erreichbar zu sein. Bildkommunikation wird aber definitiv im Bereich der Conferencing-Technologien an Bedeutung gewinnen. Durch die Weiterentwicklung der Videokonferenz-Technik werden sich in Zukunft viele Geschäftsreisen erübrigen, was den Unternehmen hilft, deutlich Kosten zu sparen und zugleich die Umwelt zu schonen.


Portel.de: Warum sind die Menschen bereit, so viel Zeit und Geld in Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik zu investieren? Was ist daran für die Menschen so faszinierend? Gibt es Grenzen für die Kommunikation?

R. Oosterom: Im Hardware-Bereich spielt es sicherlich eine Rolle, dass mobile Endgeräte – allen voran das Handy, das man wie kaum einen anderen Gegenstand ständig dabei hat – zu Lifestyle-Objekten geworden sind. Für unsere Kunden spielen solche Attribute natürlich nicht die wichtigste Rolle, denn bei den Kommunikationslösungen kommt es in erster Linie auf Funktionalität, Stabilität und Effizienz an. Unternehmen wollen Lösungen, die sich für sie wirtschaftlich auszahlen. Ich persönlich finde die moderne Kommunikationstechnologie immer wieder faszinierend. Aber unsere B2B-Zielgruppe interessiert sich weniger für Technik, sondern eher dafür, wie unsere Lösungen bei der Steigerung ihres Geschäftsergebnisses helfen.


Portel.de: In den 50er Jahren, als es gerade die ersten Telefone für Privatkunden gab, konnte mit den Stichworten „E-Mail“ und „Internet“ noch kein Mensch etwas anfangen. Wagen Sie einen Ausblick, wie wir in zehn bis 20 Jahren im privaten und beruflichen Bereich voraussichtlich kommunizieren werden?

R. Oosterom: Ich gehe davon aus, dass sich zu diesem Zeitpunkt der Trend zur Konvergenz, den wir heute beobachten, durchgesetzt haben wird und Kommunikation grundsätzlich IP-basiert funktionieren wird. Für den Nutzer wird sich zudem hinsichtlich der Kommunikationsmöglichkeiten kaum noch bemerkbar machen, ob er gerade zu Hause oder unterwegs ist. Darüber hinaus wird das Schlagwort „Usability“ weiter an Bedeutung gewinnen. Der Nutzer wird sich in seinem Kommunikationsverhalten auf das Wesentliche konzentrieren können und sich nicht mehr so viele Gedanken darüber machen müssen, über welchen Kanal er mit welcher Technologie kommunizieren kann.


Portel.de: Der französische Jesuitenpater Pierre Teilhard de Chardin hat die Evolutionsgeschichte als eine Entwicklung zu immer komplexeren Strukturen von Materie und Bewusstsein beschrieben über verschiedene Stufen hinweg: unbelebte Materie, erste Lebensformen, Einzeller, Pflanzen, Tiere, Mensch. Durch hochleistungsfähige Informations- und Kommunikationstechniken, intelligente Software, Internet- / Web 2.0-Techniken, GPS, Sensorik und all die anderen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben, kann man behaupten: Die Systeme wissen und leisten mehr als der Mensch. Einmal ganz philosophisch gefragt: Welche Rolle spielt das Internet im Zusammenhang mit der Evolution auf der Erde?

R. Oosterom: Manches spricht für die Sichtweise, die technologischen Errungenschaften des Menschen seien eine Fortführung der biologischen Evolution auf einer anderen Ebene: Die technologische Evolution hat ohne Zweifel genau wie die biologische zu der Entstehung immer komplexerer Strukturen auf der Erde geführt, und beides ging jeweils mit einer allmählichen, aber dann umso rasanteren Beschleunigung einher. Auch existiert die – allerdings umstrittene – Theorie, kulturelle Inhalte („Meme“) und Artefakte entwickelten sich ähnlich wie biologische Gene durch Variation und Selektion. Allzu weit sollte man es mit diesen Analogien jedoch nicht treiben, denn anders als in der Natur wird die technologische Entwicklung immer durch bewusst handelnde Menschen vorangetrieben.

Und so gleicht das Internet aus meiner Sicht auch weniger einem gigantischen Bewusstsein als einer weltweiten Bibliothek, die von Menschen als Wissensspeicher, aber auch als Kommunikationsplattform genutzt wird. Daher eignen sich meiner Meinung nach mediengeschichtliche Kategorien besser, um die Bedeutung des Internets herauszustellen: Viele Menschen sind sich einig, dass die Entwicklung des Internets mit der Erfindung der Alphabetschrift oder der des Buchdrucks vergleichbar ist – und das ist ja schon epochal genug.


Portel.de: Im Festnetz bleibt die Deutsche Telekom AG der marktbeherrschende Anbieter und profitiert  über ihre Vorleistungsprodukte erheblich vom Wettbewerb. Fast drei Viertel der Wertschöpfung verbleibt nach Angaben des VATM noch immer im Festnetz bei der DTAG. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Ihr Unternehmen in Deutschland?

R. Oosterom: Seitdem der Telekommunikationsmarkt in Deutschland vom Gesetzgeber geöffnet wurde, hat die Bundesnetzagentur in nicht unerheblichem Umfang dazu beigetragen, dass die Wettbewerber der DTAG konkurrenzfähige Angebote erstellen und wirksam am Markt agieren konnten. Gleichwohl muss die Behörde aus den Fehlern der Vergangenheit noch effektiver als bisher die richtigen Lehren für die zukünftige Regulierungsarbeit ziehen. Denn wiederholt wurden bei Regulierungsthemen von zentraler Bedeutung für den Wettbewerb Entscheidungen getroffen, deren nachteilige Folgen die Wettbewerber noch Jahre später zu tragen hatten (z.B. Remonopolisierung der Anschlüsse anlässlich der DSL-Erschließung durch DTAG in Ostdeutschland). Gleiches gilt für Politik und Gesetzgebung, die oftmals ebenfalls den berechtigten Interessen der Wettbewerber nicht hinreichend Rechnung getragen haben. So etwa bei dem Vorhaben, der DTAG gesetzlich Regulierungsferien durch Vereitelung des Zugangsanspruches der Wettbewerber auf das NGN-Netz zuzubilligen. Buchstäblich in letzter Minute konnte dies durch den Druck von Unternehmen und Verbänden noch verhindert werden. In diesem Zusammenhang ist positiv zu erwähnen, dass ein erheblicher Anteil der für die Wettbewerber positiven Entwicklungen dem Regulierungswillen der EU-Kommission geschuldet ist, der - dankenswerterweise - oftmals gegen den Willen der nationalen Institutionen durchgesetzt wurde.

Aufgabe zukünftiger Regulierung ist daher der fortgesetzte Abbau bzw. die Verhinderung der Entstehung von Monopolstellungen des Marktbeherrschers, vor allem im Anschlussbereich. Dies ist umso wichtiger, als dass die Geschäftsmodelle der Wettbewerber, nicht zuletzt bedingt durch neue technische Entwicklungen, immer stärker differieren und daher ein geschlossenes Auftreten gegenüber der DTAG zunehmend erschweren.


Portel.de: Worin sehen Sie Ihre wichtigste Aufgabe als Manager Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation in den nächsten zwei bis fünf Jahren?

R. Oosterom: Die wichtigste Aufgabe ist es, die Branchentrends weiterhin mit zu gestalten und in Form von Produkten und Leistungen verfügbar zu machen. Im zentralen Fokus unseres Handels stehen heute und auch in fünf Jahren unsere Kunden und deren Zufriedenheit. Wir schaffen Mehrwert für Unternehmen, ihre Kommunikation möglichst effektiv, sicher und kostenseitig transparent und kalkulierbar zu machen, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich der Zukunftssicherheit machen zu müssen.

GEORG STANOSSEK

Colt Telecom
ist einer der führenden Anbieter von Geschäftskommunikationslösungen für Großunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Wholesale-Kunden in Europa und bietet ihnen ein breites Portfolio an Daten-, Sprach- und Managed Services. Colt betreibt ein 25.000 Kilometer langes Glasfasernetz, das sich über 13 Länder erstreckt. Das Netz umfasst eigene Stadtnetze in den 34 wichtigsten europäischen Metropolen mit direkten Glasfaserverbindungen in 15.000 Gebäude und 18 eigene Rechenzentren. Die Muttergesellschaft Colt Telecom Group S.A. ist an der London Stock Exchange (COLT) gelistet.

Der VATM:
Im Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) haben sich über 70 der im deutschen Markt operativ tätigen Telekommunikations- und Multimediaunternehmen zusammengeschlossen. Alle stehen im Wettbewerb zum Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG. Sie repräsentieren rund 80 Prozent des von den privaten Anbietern erzielten TK-Gesamtumsatzes. Im Sinne eines künftigen europäischen Telekommunikationsmarktes und harmonisierter Wettbewerbsbedingungen unterhält der VATM bereits heute enge Kontakte zu anderen nationalen und internationalen Branchenvertretungen. Neben dem BDI und dem DIHT pflegt der VATM Verbindungen zu europäischen und amerikanischen Branchenverbänden.

Nachricht eingestellt: 08.09.2008 - 06:00

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